Bei langjährig verheirateten Paaren beobachtet man oft eine gewisse Spezialisierung und Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern. So kümmert sich meine liebe Frau sehr umfassend um das Abschließen geeigneter Krankenversicherungen. Die erste Schicht, also die EU-weit gültige ganz normale Krankenkasse könnte einer Scheibe Emmentaler gleichen, die den Kranken nicht vollständig absichert. Deswegen legen wir noch eine Tilsiter-Scheibe (mit kleineren Löchern) einer Auslandskrankenversicherung drüber, die aber nur 60 Tage im Jahr ununterbrochenen Schutz gewährt. Da wir länger unterwegs sein wollen, kommt noch ein dritte Scheibe (kompakter Appenzeller) drüber, die ein ganzes Jahr gilt und auch den Krankenrücktransport einschließt. Frau war ja auch mal in der Versicherungswirtschaft angestellt und kennt deren Bereitwilligkeit Versicherungsfälle als solche anzuerkennen.
Der Ehegatte hingegen kümmert sich um die Lebensversicherung, die allerdings Hardware-basiert ist und schon vor Eintritt des Schadens und ohne Antragsformular greift:

Dieses, leider 563 gr. schwere Modell Eigenbau basiert auf 3 Samsung Akkus in einem Stück Abflussrohr und einer schön lackierten PKW Hupe mit 72 Watt und 400 Hz. Es wird mit zwei Klettbändern am Vorbau befestigt, hat einen kleinen 12V Ladestecker und einen Anschluss zum Klingelknopf, der in den Bremsgriff integriert ist. Der hiervon ausgehende Schallschutz ist zwar innerfamiliär umstritten, hat sich aber in den vergangenen 47 Jahren bei hunderten Versuchen, mich platt zu fahren hervorragend bewährt.





