Idee, Planung und Vorbereitung der Radtour von Sevilla nach Hause

Schon vor unserer Weltreise gab es die Idee, einmal mehrere Monate mit dem Fahrrad in Europa unterwegs zu sein. Die Wahl fiel nicht schwer, warm sollte es sein, nicht zu viel regnen, und die Route sollte möglichst viel am Meer entlangführen, vorzugsweise mit wenig Gegenwind. Damit war klar, wir starten an der Algarve.

Ganz Europa ist durchzogen von sogenannten EuroVelo Radrouten, die, so hoffen wir, hauptsächlich auf ruhigen, landschaftlich schönen Nebenstraßen, Fahrrad- und Forstwegen entlanggeführt werden. Im Internet findet man GPS-Daten und es gibt zum Teil auch ganz passable Routen-Beschreibungen. Nach umfangreicher Recherche konnte die Route aus dem heruntergeladenen Material für das Garmin GPS zusammengestückelt werden.

Die Anreise mit Fahrrädern im Zug stellte sich bald als zu kompliziert, teuer, langwierig also schlicht nahezu unmöglich dar, also fliegen. Einmal wöchentlich gibt es einen Lufthansa-Flug nach Sevilla, den nehmen wir!

Natürlich hat sich die sogenannte Gattin außer um Versicherungen auch um die Verständigung gekümmert, Spanisch gelernt und in einem Crashkurs die wichtigsten Aussprache-Regeln des Portugiesischen eingesaugt.

Mit der Optimierung der Packlisten haben wir es, Geschlechter spezifisch, auf die Spitze getrieben. Was der einen die warmen Klamotten sind, sind dem anderen die Hardware-Komponenten (siehe Hupe!). Schon 6 Wochen vor Abreise wurde ich genötigt, meine Taschen Probe zu packen, um zu verifizieren, dass sie nicht zu voll werden, damit das Körbchen problemlos montiert werden kann.

(Susi)

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