Vorabend Check In

Ob die Lufthansa weiß, welch blutdruck-senkende Wirkung der Vorabend-Check In auf ihre Fluggäste hat? So konnten wir in aller gemütlichen Sonntagsruhe die Fahrräder und die Packtaschen zum Flughafen fahren. Aber würde man sie einfach so annehmen oder an Maßen, Gewichten, Verpackung herummosern?

Die gesplitterte Scheibe in der Drehtür haben wir nicht versursacht, auch wenn nicht mehr viel Platz übrig war…

Die Packtaschen wurden gepaart im Folierautomaten zu einem kompakten Kokon verarbeitet (so wie Spinnen eine gefangene Fliege einwickeln) damit sie als ein (Frei-)Gepäckstück durchgehen. Und schließlich wurden auch die Fahrräder, nach Bezahlung des Obulus von 2*80€, ganz unspektakulär in den Rachen der Gepäckförderanlage versenkt.

Und mehr versehentlich habe ich auch noch ein Exploit in der SW der MUC Parkhaus-Gebühren aufgedeckt. Parken ab 10 Minuten an der Vorfahrt in der Ankunftsebene kostet 3 € pro 10 Minuten. Da haben wir nur kurz ausgeladen, das Ticket bezahlt und sind ins angrenzende Parkhaus gefahren. Da sich dies alles noch innerhalb der Parkzone abspielt, bekommt man aber kein neues Ticket bei der Einfahrt ins Parkhaus – merkwürdig – aber ich dachte mir, vielleicht läuft das hier mit Kennzeichenerkennung. Bei der späteren Rückkehr aus dem Terminal musste ich nach Rückfrage bei der Parkleitzentrale mein bereits bezahltes Ticket nochmal in den Automaten schieben und fürchtete eine saftige Nachzahlung, aber es war ‘schon bezahlt’ ! Und selbst die Schranke an der Ausfahrt hat unseren Adrenalinpegel nicht gecheckt und uns einfach durchgelassen.

Und morgen kommen wir mit der S-Bahn und unseren Fahrradkörbchen, ein neues Abenteuer, ob die wohl als Handgepäck ins Schema passen?

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