Sevilla – Alcázar

Die königliche Residenz Alcázar de Sevilla wurde im Mittelalter von maurischen Baumeistern errichtet (Mudéjar-Architektur) und über die Jahrhunderte von zahlreichen Herrschern ergänzt. Heute nutzt auch die spanische Königsfamilie Teile des weitläufigen Areals.

Ich habe den ersten Slot, 9:30, gebucht, das war eine sehr gute Idee, denn die gleichzeitig Eingelassenen verteilen sich schnell und so schlendere ich durch die leeren, stillen Räume und Innenhöfe. Angesichts des angekündigten Regens entscheide ich mich aber zuerst, die Gärten zu durchstreifen, deren volle Schönheit allerdings erst in ein paar Wochen, wenn alles blüht, zur vollen Geltung kommen wird. Überall duftet es nach Orangenblüten, gepaart mit dem süßen Duft der auf dem Boden aufgeplatzten überreifen Orangen.

Zurück im Palast, ist er nicht wieder zu erkennen, dicht drängen sich Reisegruppen und ein passables Foto zu machen ist nahezu nicht mehr möglich. Trotz dessen er viel kleiner ist als die Alhambra in Granada, verbringe ich mehrere Stunden dort.

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