Man muss es jetzt doch mal aussprechen, praktisch alle Ansiedlungen an der Küste der Algarve sind mit Hotelanlagen und Feriensiedlungen zur gesichtslosen Katalogware geworden. Und es wird überall noch mehr gebaut, gestylt wie die Hamburger Hafencity, immerhin mehr Glas als die Betonbunker der 60er Jahre. Erst ein paar Kilometer hinter der Küste beruhigt sich der Bauwahn und es gibt schöne Gärten und manchmal sogar original Natur. Die Uferpromenaden sind fest in der Hand der (meist englischen) Touristen und wir kommen uns schon etwas blöd vor, da durch zu fahren, aber das GPS kennt da keinen Schmerz.

Der westliche Teil der Algarve ist von Klippen und Steilküste mit vielen Buchten und Höhlen geprägt. Das beschert uns nicht nur spektakuläre Ausblicke sondern ebenso steile Straßen, zum Glück sind sie aber hier meist befestigt und Schotter wird zur Ausnahme. In dem kleinen Ort Carvoeira sehr guten Kaffee und Kuchen bekommen!






In Portimão haben wir ein fürstliches Zimmer, leider an einer befahrenen Straße, aber die Nächte sind noch so kalt, dass das Fenster auch deswegen gerne zu bleibt. Heute waren wir beim Inder essen und wurden sehr nett bedient, da wir fast die einzigen Gäste waren, völliges Unverständnis darüber, wie man Urlaub mit dem Fahrrad machen kann 😉
45 Kilometer mit 520 Höhenmetern und auch mal ein paar Schritte gewandert.

