Lisbon Story, revised

Heute haben wir die Etappe super bequem bewältigt, zunächst mit dem Vorortzug von Setubal an das Tejo Ufer und dann sofort weiter mit dem Katamaran direkt an den Hauptplatz von Lissabon übergesetzt.

Unser nobles Appartement liegt zentral am großen Praça de Figueira, mit Blick nach Süden über den Platz bis zum Tejo und links hinauf zur Burg. Die Fahrräder stehen sicher im Zimmer und nicht mal im Weg, soviel Platz haben wir.


Vor Jahren waren wir schonmal in Lissabon und nun stellen wir fest, dass es so beschaulich wie vor 30 Jahren in Wim Wenders ,Lisbon Story’ nicht mehr ist. Die Stadt ist von Touristen geflutet, überall fahren elektrische ‘Oldtimer’ oder moderne Tuktuk Variationen herum, Kirchen, Aufzug, Burg, … kosten Eintritt und jedes Mal Schlange stehen. Die alte Markthalle wurde größtenteils zu einem ‘Food Court’ gentrifiziert und trotz der großen Halle ist wieder Geschick gefragt, zwei Stühle nebeneinander zu ergattern. Aber man soll nicht mit Steinen schmeißen, wenn man selbst im Glashaus wandelt.

Die 28er Tram fährt noch mit den gleichen antiken Wägen aus den 50ern des letzten Jahrhunderts.

Den Abend haben wir erneut in einem ausgezeichneten Restaurant im Viertel Chiado verbracht, bereichert mit einer Fado Vorführung auf gleichem Niveau wie das Menü.

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