Im Niemandsland nach Biscarrosse

Die Dörfer und Städtchen in dieser Gegend sind unterschiedlich benannt, sonst könnte man sie nicht unterscheiden. Es geht durch Wälder und Wiesen meist auf Radwegen entlang der Straße, bis auf eine Strecke an einem namenlosen See, die abseits vom Verkehr liegt. Hier machen wir Mittagspause, denn es ist heute ausnahmsweise richtig warm und essen unseren Salat aus der Tüte. Zur Vermeidung eines Regenschauers kehren wir kurz danach für einen Kaffee in einem Campingplatz-Restaurant ein und tatsächlich kommt die Sonne bald wieder heraus.
Schon früh sind wir in Biscarrosse und kommen an einem gut besuchten Boule Tournier vorbei, fun fact am Rande: Damit sich die Herrschaften nicht bücken müssen, haben sie alle eine Schnur mit Magneten dran, um die Kugel damit wieder aufzuheben.

Auf der Terrasse warten wir, bis das Hotel um 16:00 öffnet. Für das Abendessen gibt es keine Auswahl, bis auf einen Thailänder und eine take away Pizzeria ist alles geschlossen. Logisch, wer unter der Woche genug verdient, muss am Sonntag nicht arbeiten.

54 Km, 111 Hm, so dahin geradelt. Der Bau der Radwege ist hier meist so minderwertig ausgeführt, dass die Baumwurzel leichtes Spiel haben und man immer wieder kräftig durchgeschüttelt wird. Da hat doch der Seitenstreifen an den Straßen in Spanien besser zu den Bedürfnissen der Radfahrenden gepasst.

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