Die Markthalle in Arcachon liegt vis-a-vis zu unserem Hotel, da bot es sich an, das Frühstück gleich in dem Gourmettempel einzunehmen. Die Halle ist voll mit sehr fein dekorierten Ständen besonders für Fisch und Austern. An die hohen Preise für Lebensmittel haben wir uns ja schon etwas gewöhnt, aber 8 € für eine Auster schien dann doch über unserem Budget, bis man etwas genauer hinguckt und liest, dass der Preis für ein Dutzend gilt. Soviel schaffen wir auf nüchternen Magen aber gar nicht und zum Glück kann man auch ein halbes Dutzend kaufen, was dann billiger kommt als ein Café crème…





Auf Wunsch der Gattin fahren wir nicht noch eine 150 Km lange Schleife durch das Medoc sondern mit dem Zug direkt nach Bordeaux, das dauert nicht zwei Tage sondern nur eine Stunde und da es mal wieder ab und zu regnet, bleiben wir dafür lieber einen Tag länger in Bordeaux. Unser ‘Hotel’ liegt in einer ziemlich heruntergekommenen Gegend und auch das Haus selber macht erstmal keinen einladenden Eindruck. Die Fahrräder dürfen im Innenhof bleiben, wir müssen hinauf in den 2. Stock über wenig vertrauensvolle Treppen aus einem früheren Jahrhundert. Das Zimmer aber ist eine absolute Überraschung, mit antiken Möbeln, Sesseln, Porzellanfiguren, altem Teppich und Gemälden.





