Wir starten bei fragwürdiger Wetterlage in den Tag durch schöne Weinberge oberhalb des Rheintals, in den Bergen hängen fette Wolken und nach noch nicht mal 5 Kilometern trifft uns ein Gewitter, aber wir finden ganz guten Schutz vor einer Scheune und nach einer halben Stunde mit tollen Blitzen und ordentlich Regen scheint wieder zaghaft die Sonne.


Dann geht es hinunter an den Rhein, an dem wir auf dem Damm entlang fahren, an senkrechten Felswänden vorbei. Mal ist der Fluss schneller, mal wir. Eine graue Brühe mit gewaltigen Wellen an einer Stufe im Fluss. Als der Radweg sich zu sehr der Autobahn nähert, wechseln wir bei Balzers auf die andere Seite und folgen dem Liechtensteiner Rheintal-Radweg. In der Nähe von Vaduz kommen wir an einer alten, restaurierten hölzernen Rheinbrücke vorbei und finden einen Hirschkäfer, der sich hier mal untergestellt hat, bis der Regen aufhört. In Schaan machen wir in einem Café eine lange Mittagspause, während es draußen ausgiebig regnet. Später hört der Regen auf und weiter geht es durch die Wiesen, vorbei an ein paar Störchen in Richtung Feldkirch. Auf einem kleinen Brückchen rastet einen Schwanenfamilie, unsicher, ob sie ohne Visum in die EU dürfen, wir halten kurz an, aber auch im Gebüsch lauert kein Grenzer.



Die wenigen Kilometer bis Feldkirch sind von stetem Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein geprägt, so dass mehr Zeit mit An- und Ausziehen als mit Radfahren vergeht. Das Hotel in Feldkirch hat einen online Check-In, der mit Hilfestellung des Hoteliers auch funktioniert – ziemlich unsinnige Technik.

40 Km, 170 Hm, Regensachen an, aus, an, aus, an, aus
