Von Oberzell nach Röthenbach

Jetzt wird es doch noch richtig Sommer, heiß und nachmittags soll es gewittern – das spricht für frühes Aufbrechen, was uns leidlich gelingt.

Anfangs fahren wir durch vollreife Kirschbaumplantagen, mit zunehmender Entfernung vom Bodensee verschwinden die Obstplantagen zugunsten von Hopfenfeldern und noch weiter oben wird eifrig Heu geerntet. Der von Google vorgeschlagene Weg, der uns zur Radroute Bodensee-Königsee bringen soll ist bis auf jeweils ein kurzes Stück Schotter und Bundesstraße recht gut zu fahren, auf Nebenstraßen mit wenig Verkehr oder – noch besser – auf asphaltierten Feldwegen. Selten allerdings geht es eben, meist mehr oder weniger rauf, so dass bei der Hitze der Schweiß in Strömen fließt. Kurz hinter Hergatz stoßen wir auf einen Hofladen mit viel selbst produziertem Käse und ein paar schattigen Tischen, an denen man das Gekaufte gleich verzehren kann – leider zu dicht an der stark befahrenen Straße. Viele E-Biker Gruppen kommen vorbei, wir sind da mit unseren Bio-Bikes schon die Exoten. Trotz weiterer Pausen auf allen am Wege stehenden Bänkchen sind wir viel zu früh, ca. halb drei, in Röthenbach. Ich glaube, das liegt daran, dass ich gestern die Ketten und Zahnkränze mit Zahnbürste und Lösungsmittel von dickem Batz aus Staub und Schmiere akribisch befreit und frisch geölt habe. Im Schatten einer gewaltigen Linde des Gasthofs ‘Post’ genießen wir ein kühlendes Bier und einen Eiskaffee.

51 Km, 750 Hm, ganz schön hügelig und heiß

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